Stephanie Keup-Büser
Gesang, Schlüsselfidel, Renaissance-Sopranino, Flöten, Rauschpfeife und Chalumeau.
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Weitere Aufgaben:Sie organisiert und koordiniert die Auftritte und ist zuständig für Buchungen, Termin- und Programmabsprachen. Kontakt: |
Die Gene sind schuld…
…denn musikalisch bin ich erblich erheblich vorbelastet, da meine komplette Familie mütterlicherseits aus Berufsmusikern bestand. Und so hatte ich die Möglichkeit, schon im zarten Kindergartenalter alle möglichen Sorten von Instrumenten auszuprobieren – nicht unbedingt zur Freude der Nachbarn. Im Alter von 5 Jahren gab es dann die erste Musikstunde, 10 Jahre Privatunterricht folgten. In dieser Zeit erlernte ich das Spielen auf unterschiedlichsten Instrumenten wie Akkordeon, Banjo und Flöte, während meiner Schulzeit auf einem Bonner Gymnasium absolvierte ich zahlreiche Auftritte mit diversen Schülerbandformationen und Karnevals-Combos. Mein Zugang zur Mittelalterszene erfolgte ungewöhnlicherweise auf vier Beinen, da zunächst einmal mein Interesse an Ritterturnieren im Vordergrund stand. Im Jahre 1998 gab es dann nach hartem Training mit meinem selbst ausgebildeten Pferd die erste Turnierteilnahme auf Burg Satzvey, es folgten Turniere in Freienfels, Burg Herzberg, Burg Vondern und bei diversen anderen Veranstaltungen, auf denen ich Kontakte zur Musikern verschiedenster Gruppierungen knüpfte und meine Begeisterung für diese Musik entdeckte. Daraus ergab sich zunächst eine Bandmitgliedschaft in einer nicht mehr existierenden Formation. 2001 verbrachte ich meinen Sommerurlaub mit Pferd und eher zufällig eingepackten Instrumenten im Middelalder-Center auf der Insel Bornholm. Dort beglückte ich mit Michael Cornély als spontan zusammen gefundenes und unüberhörbares Dudelsack/Rauschpfeifen-Duo die restlichen Teilnehmer der Veranstaltung. Zwei weitere Musiker gesellten sich zu uns, der Höhepunkt der Karriere dieser kurzfristig gegründeten Musikgruppe war ein Auftritt in der beeindruckenden mittelalterlichen Rundkirche von Oesterlars vor ausschließlich gewandetem Publikum – für mich ein sehr bewegender Moment und einer der schönsten Auftritte. Wieder zurück in Deutschland wurde ich von Micha annektiert und spielte bis Ende 2006 mit Begeisterung in der Formation „A la Via!“, parallel in den Gruppen „Trumscheydt“ und „Malleus“. Mit „A la Via!“ und „Malleus“ sammelte ich meine ersten Erfahrungen im Tonstudio. 2002 unterstützte ich als Gastmusiker die mir bis dahin noch unbekannte Gruppe „Die Irrlichter“ für die Produktion der CD „Koboldtanz“ und wurde daraufhin im Jahre 2003 mit einem garantiert gegen die Genfer Folterkonventionen verstoßenden Aufnahme-Ritual festes Mitglied. Bis heute hat sich mein Instrumentarium erweitert auf zahllose Flöten jeglicher Art (von der Sopranino-Renaissance-Flöte über Tin Whistle bis hin zur Ebenholz-Querflöte), Chalumeau, Rauschpfeifen und Schalmeien aus dem Hause Güttler, Schlütter und Fischer bis hin zu meiner Nyckelharpa von „BjörnBjörn“.
