Rückblick: 5. Falkensteiner Minneturnier auf Burg Falkenstein im Harz, 5. Juni 2010

Minne, Rock und Zaubersprüche - ein Tribut an Ougenweide




















Wir danken Jens Murer (www.zeugenberg.de) für die tollen Fotos!

Rückblick von Brigitta

Schon Freitag trafen wir auf der Burg Falkenstein ein und nach einem deftigen Abendessen begann der Abend mit viel Musik. Nachdem Freitag und Samstag in wunderschöner Atmosphäre und bei schönstem Sonnenschein die Gemeinschaftsstücke geprobt und vertieft wurden, näherte sich der Abend auf der malerischen Burg Falkenstein mit dem eigentlichen Minneturnier.

Die Atmosphäre war magisch: Wie von Knud Seckels „Totus floreo“ angelockt, kreisten erst die Schwalben und später die Fledermäuse zur Musik durch den Innenhof. Das Publikum war von der ersten Sekunde an voll dabei und die Herren von Ougendweide versprühten charmant eine herzliche und freudige Stimmung. Es war uns eine große Freude und Ehre vor, für und mit Ougenweide Musik zu machen, aber auch vor, für und mit den anderen Künstlern zu spielen und mitzufiebern. Die Dame von Ougenweide, Minne, wurde als Überraschungsgast aus dem Publikum auf den Ehrenthron geleitet und mit dem gleichnamigen Lied begrüßt und gefeiert.

Ich war sehr froh, keine Entscheidung treffen zu müssen, denn alle Künstler sind an dem Abend weit über das hinausgegangen, was in den Proben schon zu ahnen war – danke für so viel gute Musik, witzige Einlagen und fröhliches Zusammenspiel!

Den Moment, wo Olaf dann die Entscheidung für uns verkündete werden wir nie vergessen – wie auch den Kuß nicht, den wir uns an diesem Abend erstritten haben…

Dann ging es Schlag auf Schlag: Der Publikumspreis ist eine besondere Ehre – vielen, vielen Dank dafür! Als wir dann den dritten Preis von Radio Aena überreicht bekamen, dachte ich, uns sei die Euphorie zu sehr Kopf gestiegen und gleich holt jemand die versteckte Kamera heraus – was aber nicht geschah.

Der Abend war vorüber, aber die Nacht hatte ja grade erst begonnen und so hatten wir nach dem eigentlichen Turnier Gelegenheit, mit allen zu feiern, zu reden und natürlich zu musizieren und zu tanzen. Besonders toll war es für uns, das „Wan sî dahs“ mit Olaf und Minne gemeinsam zu singen – auch dieser Moment wird immer in unseren Herzen sein.

In unseren Herzen war auch Frank, den an diesem Abend alle vermisst haben. Wir hatten letzten Herbst in Selb noch die Gelegenheit ihn auf der Bühne zu sehen und mit ihm persönlich zu reden – ein Treffen, das einen tiefen Eindruck bei uns hinterlassen hat. Dort sagte er uns auch, dass ihm unsere Version vom „Wan sî dahs“ gefallen hat, was mich zu der Frage bringt, die ich seinem Bruder Stefan nach dem Minnetrunier gestellt habe: Wie ist es, wenn so viele andere Künstler eure Lieder singen? Und Stefan sagte: „ Das ist wie mit den Instrumenten, auf denen wir spielen: Sie sind vor uns schon gespielt worden und werden auch nach uns gespielt werden. Wir werden alle irgendwann gehen, aber die Musik wird da bleiben – das ist doch schön.“

In diesem Sinne freuen wir uns sehr über dieses Wochenende voller schöner Begegnungen, Melodien und Momente und hoffen, daß wir Euch alle wiedersehen und jeder ein bisschen Musik weiterträgt.

Ein besonderes Dankeschön an Lothar, der uns alle zusammengebracht hat und an den Burgherren und seine bezaubernde Burgherrin, die als vorzügliche Gastgeber rundum für uns gesorgt haben und neben selbstgebackenem Kuchen auch immer ein Lächeln für uns hatten.

Abschliessend an Euch alle: Tausend Dank!

Und Rückblicke, Berichte und Videos gibts hier:

Und das erste Echo: Pressebericht aus der Mitteldeutschen Zeitung

Bericht auf der Webseite Minnesang.com

Und weiter gehts: Köln-Nachrichten

Jetzt gibt es auch für alle, die nicht dabei sein konnten, das Video der Preisverleihung und Zugebe auf Youtube.